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JunE wird geboren

September 9, 2009

P1050527„Gerade als Vertreterin der Jugend wünsche ich mir: dass wir nicht nur aufgeklärt werden über das, was in der Atompolitik passiert, sondern aktiv in die Gestaltung unserer energiepolitischen Zukunft mit einbezogen werden. Die Zukunft liegt in unseren Händen und ich habe Angst vor der Vorstellung, dass Jugendliche in zwanzig Jahren nicht mehr wissen, was am 26.04.1986 passiert ist.“

(Auszug aus dem Grußwort von Johanna Schomacker, 1.Vorsitzende der Landesjugendkammer Braunschweig anlässlich der Veranstaltung der Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt e. V. zum 23. Jahrestag der Tschernobyl-katastrophe am 14.3.2009 in der Eulenspiegelhalle Schöppenstedt.)

Die Jugend ist unserer Zukunft – aber was für eine Zukunft steht unserer Jugend bevor? Vermutlich steht ihnen eine „strahlende“ Zukunft bevor, und dies besonders in unserer Region, zwischen Schacht Konrad, Asse II und Morsleben (Gorleben ist auch nicht sehr weit). – und überall wo kerntechnische Anlagen im Betrieb sind.

Foto Pressegespräch -K-Dies war der Ausgangspunkt der Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt, eine Aktion auf den Weg zu bringen, mit der die Jugend angeregt und motiviert wird sich selbst über die Energie der Zukunft Gedanken zu machen. Zunächst war an einen Schülerwettbewerb gedacht. Dafür fragte Paul Koch, Vorsitzender der der Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt einige Personen aus unterschiedlichen Bezügen, ob sie sich als Jurymitglieder für diesen Schülerwettbewerb zur Verfügung stellen würden. Die 10 Jurymitglieder trafen sich im Mai 2009 um das Konzept zu besprechen.

Sie kamen schnell zu der Überlegung, dass die Möglichkeiten sich mit dem Thema Energie der Zukunft so viele unterschiedliche Aspekte enthalten und sich so viele unterschiedliche Möglichkeiten der Darstellung anbieten, dass eine auch nur annähernd gerechte Bewertung unmöglich ist. Eine weitere Überlegung war davon getragen, dass es vielleicht nicht sinnvoll ist, diesen Ansatzpunkt auf Schüler zu beschränken, sondern dass man vielmehr die Jugend auch in ihrer Freizeit und in ihren Vereinen mit diesem Thema konfrontieren sollte.

jnueHieraus entstand die Idee, sich zunächst mit Lehrern und Multiplikatoren zu treffen um zu besprechen, wie man dieses Thema am Besten anpackt um auch bei den Jugendlichen anzukommen. Im August 2009 fand dieses Treffen statt. Nach der Begrüßung und Einführung durch Paul Koch, stellte Heiko Hillmar, als Fachmann für erneuerbare Energien, an Hand einer Power-Point-Präsentation die Energie der Zukunft dar. Anschließend stellte sich die Jury vor, mit Erläuterungen zur Motivation bei diesem Projekt dabei zu sein. Danach stellten sich die Teilnehmer mit ihrer Erwartungshaltung vor.

In der Diskussion ergaben sich zwei Schwerpunkte die in weitere Planungen münzen sollen:

  1. Vernetzung und Datenbank
  2. Workshop mit Messecharakter zum Vorstellen und Austauschen von Praxismodellen
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